Gestaltpsychologie


Psychologie darf sich nicht auf die Analyse von Teilen beschränken, sondern muss die Ganzheit erfassen. Damit wird gesagt, dass Verhalten nicht in Begriffen seiner Einzelteile verstanden werden darf.
Max Wertheimer brachte den Begriff der Isomorphie auf: Jeder introspektiv zugänglichen Wahrnehmung entspricht auch ein Muster neurophysiologischer Aktivität. Somit dienen introspektive Erfahrungen als Zugang zur Physiologie.
Die Gestaltpsychologie beschäftigte sich vornehmlich mit der Wahrnehmung, den Prinzipien ihrer Organisation sowie dem Zusammenhang mit dem Denken. Ein wichtiger Grundsatz ist auch hier, dass bei Wahrnehmungen Assoziationen aufgebaut werden - basierend auf Kontinuität, Ähnlichkeit oder Nähe. Denken bzw. Lernen wird als Prozess angesehen, der aus Erfahrungen und Einsicht entsteht.
Ein wichtiger Kritikpunkt an diesem Ansatz war jedoch die anti-analytische Ausrichtung.
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