Hull vs. Tolman
Clark Hull, ein methodologischer Behaviorist, vertrat die Meinung, dass mentale Phänomene existieren, aber sie seien keine Erklärung für Verhalten, sondern müssten selbst erläutert werden. Er erweiterte die Konditionierungsprinzipien und Bewusstseinsphänomene, indem er die so genannte „primäre Verstärkung“ einführte. Zudem verwies er auf logische Konstrukte zur Erklärung der Beziehung zwischen In- und Output, beispielsweise der Effekte von externer Motivation auf das Lernverhalten.
Edward Tolman glaubte, dass der Organismus Umweltinformationen nutzt, um Mittel-Zweck-Relationen zu bilden. Dadurch werden Zusammenhänge gelernt, die spätere Verhaltensweisen beeinflussen. Damit ist das aktuelle, aktive Verhalten relativ unbedeutend.
Während Hull also die Verstärkung von Ursache-Wirkung-Assoziationen betonte, postulierte Tolman Lernen als den Erwerb von Wissen und damit als nicht verstärkungsabhängig.
Tourismus Kunst und Aquarelle
Aquarelle von Birgit Busch
Holzhaus im Fertigbau