Assoziationismus


Psychologen sollten die Prinzipien der Assoziation von Ideen (oder Worten oder Ursache-Wirkung-Verbindungen) untersuchen. Dieser psychologische Ansatz sprach sich gegen die ausschließlich auf Beobachtungsdaten stützende Vorgehensweise aus.
Die Aufmerksamkeit als so genannter „Kausalagent“ steuert die Wahrnehmung, welche durch funktionale Reize ausgelöst wird. Hierbei handelt sich jedoch um einen nicht beobachtbaren, kognitiven Mechanismus. Es werden unterschiedliche Gründe für das Bilden von Assoziationen aufgeführt. Kontiguität erläutert die Zusammenhänge zwischen dem Verhalten und Kategorien wie Raum oder Zeit, welche die Bedingung für Erfahrungen darstellen. Ähnlichkeit oder Kontraste helfen dem Menschen, Verbindung entweder herzustellen oder sie zu verwerfen.
Hermann Ebbingshaus, Iwan Pawlow und Edward L. Thorndike haben den Assoziationismus grundlegend geprägt.

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